12.07. 2010 „Wieder Zuschüsse für Pelletheizungen“ Deutsches Pelletinstitut rät zur zügigen Antragsstellung – Mit der DEPI Förderfibel behalten Verbraucher den Überblick BERLIN, 12.07.2010 – Nach der Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt wurden aktuell die geänderten Vorgaben veröffentlicht. „Das MAP bleibt auch mit seinen neuen Richtlinien für Interessenten von Pelletfeuerungen eine hervorragende Möglichkeit, die Investitionskosten deutlich zu reduzieren“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Die Fördersätze für Pelletheizungen sind gleich geblieben und mit 2.000 Euro (zzgl. 500 Euro für einen Pufferspeicher) weiterhin sehr attraktiv. Bentele rät Verbrauchern dazu, das neue Marktanreizprogramm zeitnah in Anspruch nehmen, denn die Fördertöpfe seien jetzt gut gefüllt. Einen guten Überblick über die aktuellen Möglichkeiten erhalten Verbraucher in der Förderfibel des DEPI, die im Internet unter http://www.depi.de/ kostenlos heruntergeladen werden kann. Neben Pelletkesseln werden nach den neuen MAP-Richtlinien auch Pelletöfen mit Wassertasche sowie kombinierte Scheitholz-Pelletkessel weiterhin gefördert. Aufgrund reduzierter Mittel mussten jedoch auch Fördertatbestände gestrichen werden. So werden im Neubau über das MAP generell keine Maßnahmen mehr gefördert. Für luftführende Pelletöfen gibt es ebenso wie für Scheitholzvergaserkessel künftig keine Zuschüsse mehr vom Staat. Förderanträge, die vor dem MAP-Förderstopp am 3. Mai 2010 gestellt wurden, werden vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Vorrang und auf der Basis der bisherigen Richtlinien bearbeitet. Nach dem 3. Mai beim BAFA eingegangene Anträge müssen mit dem jetzt erhältlichen neuen Formular nochmals gestellt werden und zwar ausschließlich für Fördertatbestände nach den neuen Bestimmungen. Diese gelten auch für bereits errichtete Heizungen, für die noch kein Antrag gestellt wurde. Mit der aktualisierten DEPI-Förderfibel erhalten Verbraucher schnell und einfach einen Überblick über die teils komplexen Förderprogramme auf Bundesebene. Neben allgemeinen Informationen und Rechenbeispielen bietet der Ratgeber darüber hinaus auch eine Übersicht über die Förderprogramme in den Bundesländern. (Deutsches Pelletinstitut)
23.06.2010
"Heizen mit Pellets schont Geldbeutel und Klima" Preisvergleich macht Kostenvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen deutlich BERLIN, 23.06.2010 – Pellets sind als heimischer Energieträger aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz preisstabiler und günstiger als fossile Brennstoffe. Das macht der Kostenvergleich zwischen Öl und Pellets deutlich, der den direkten Preisvorteil beziffert. Über den Zeitraum von Mai 2009 bis Mai2010 waren Pellets laut Branchenzahlen mindestens um sieben Prozent günstiger, zuletzt betrug der Kostenvorteil sogar 32 Prozent. Im Schnitt sparten Verbraucher damit rund17 Prozent gegenüber Öl ein. „Während fossile Energieträger teils starken Schwankungen unterliegen, bildet sich der Pelletpreis unabhängig von spekulativen Einflüssen am heimischen Markt. Davon profitiert auch der Verbraucher“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit einem Wärmebedarf von etwa 30.000 Kilowattstunden pro Jahr fallen für die zur Heizung notwendigen 3.000 Liter Öl (aktueller Preis: 74 Cent pro Liter*) rund 2.220 Euro an. Um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen, sind etwa 6,5 Tonnen Pellets nötig, die mit nur 1.406 Euro zu Buche schlagen. Das entspricht einer Ersparnis von 814 Euro (aktueller Preis: 216 Euro pro Tonne*).
Ein weiterer Grund für eine langfristig berechenbare Preisentwicklung bei Holzpellets ist die durch den nachwachsenden Rohstoff Holz gewährleistete unendliche Verfügbarkeit. Die gesetzlich verankerte nachhaltige Forstwirtschaft sorgt dafür, dass die Ressource Holz ausreichend vorhanden und auch bei einer weiteren Zunahme installierter Pelletheizungen die Versorgung gesichert ist. In Deutschland werden zudem mehr Pellets produziert als verbraucht, was für eine stabile Versorgung sorgt, wie im ausgeprägten Winter 2009/2010 deutlich wurde. Neben den Kosten spielt für Verbraucher bei der Wahl des Brennstoffs auch der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt eine Rolle. Wer mit Pellets heizt, profitiert vom Kohlenstoffdioxid(CO2)-neutralen Rohstoff Holz. Wie zuletzt die Stiftung Warentest (Spezial Energie, Mai 2009) belegte, verfügen Pelletfeuerungen über den geringsten CO2-Ausstoß aller Heizsysteme. Durch die 2009 in Deutschland genutzten 1,1 Millionen Tonnen Pellets wurden knapp 1,8 Millionen Tonnen CO2 eingespart (Quelle: Gemis 4.5). * Stand: 23.06.2010 (Deutsches Pelletinstitut ) |